Schonkost für den Bauch: Welches Gemüse Sie bei Magen-Darm-Beschwerden meiden sollten
Wenn der Magen rebelliert oder der Darm streikt, gerät der gesamte Alltag aus dem Rhythmus. In solchen Phasen benötigt das Verdauungssystem vor allem eines: Ruhe. Die richtige Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle, um den gereizten Trakt nicht noch zusätzlich zu belasten. Doch Vorsicht, denn nicht jedes vermeintlich gesunde Lebensmittel ist in dieser Situation eine gute Wahl. Besonders bei der Auswahl von Gemüse ist Achtsamkeit geboten.
Wer unter akuten Magen-Darm-Problemen leidet, sollte bestimmte Gemüsesorten vorübergehend strikt vom Speiseplan streichen. Dazu gehören allen voran Kohl, Zwiebeln und Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen. Diese Sorten sind zwar reich an Nährstoffen, enthalten aber auch komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die im Dickdarm fermentiert werden. Die Folge sind starke Gasbildungen, schmerzhafte Blähungen und zusätzliche Krämpfe, die den ohnehin geschwächten Magen-Darm-Trakt extrem fordern.
Neben dem Gemüse lohnt sich auch ein Blick auf den Obstteller. Auch hier gibt es Auslöser, die die Beschwerden verschlimmern können. Verzichten Sie konsequent auf unreifes Obst, da es schwer verdaulich ist. Ebenso sollten Zitrusfrüchte aufgrund ihres hohen Säuregehalts, der die Magenschleimhaut reizt, sowie die fettreiche Avocado gemieden werden.
Greifen Sie stattdessen lieber zu leicht verdaulicher Schonkost. Gut gekochte Karotten, Pastinaken oder Zucchini sind mild und belasten den Körper nicht. Das Gemüse sollte stets weich gedünstet oder als feines Püree zubereitet werden, da rohe Kost für den Magen in dieser Phase eine zu große Hürde darstellt. Mit der richtigen Auswahl beruhigt sich der Bauch meist schnell wieder.
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