Welches Magnesium hilft bei Herzklopfen?
Wenn das Herz stolpert, pocht oder unregelmäßig schlägt, kann ein Mangel an wichtigen Mineralstoffen wie Magnesium oder Kalium dahinterstecken. Besonders bei häufigem Herzklopfen oder Extraschlägen rät die Deutsche Herzstiftung zu einer gezielten Zufuhr – aber nicht mit einfachen Nahrungsergänzungsmitteln aus der Drogerie.
Bei einem nachweisbaren Mangel sollten Medikamente verschrieben werden, die eine zuverlässige Dosierung gewährleisten. Kalium sollte dabei am besten als Kaliumchlorid eingenommen werden – etwa 40 mmol pro Tag. Für das Magnesium empfiehlt sich eine Form, die gut vom Körper aufgenommen wird: Magnesiumaspartat oder Magnesiumcitrat. Auch hier liegt die empfohlene Dosis bei etwa 10 mmol täglich.
Warum ist das wichtig? Magnesium spielt eine zentrale Rolle im Herzrhythmus. Ein Mangel kann zu Herzrhythmusstörungen führen, auch bei scheinbar gesunden Menschen. Doch nicht jedes Magnesiumpräparat ist gleich gut geeignet. Viele Over-the-Counter-Produkte aus der Apotheke oder Drogerie enthalten Formen mit geringer Bioverfügbarkeit – das bedeutet, der Körper kann sie kaum nutzen.
Wichtig ist: Selbst bei harmlos erscheinendem Herzklopfen sollte man nie selbst mit hochdosierten Präparaten beginnen. Nur der Arzt kann durch Bluttests einen tatsächlichen Mangel feststellen und das richtige Medikament verschreiben. Denn zu viel Kalium oder Magnesium kann bei bestimmten Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme gefährlich sein.
Wenn also das Herz stolpert – erst zum Arzt, nicht zur Selbsttherapie greifen. Eine gezielte, ärztlich begleitete Behandlung mit den richtigen Präparaten macht den Unterschied.
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