Welches Schmerzmittel bei Milchstau ist sicher?
Bei Milchstau leiden viele stillende Mütter unter Schmerzen, Spannungsgefühl und Entzündungen in der Brust. Um die Beschwerden zu lindern, ist die gezielte Entleerung der Brust das Wichtigste – etwa durch häufiges Stillen oder sanftes Abpumpen. Doch manchmal reicht das nicht aus, und die Schmerzen bleiben.
Glücklicherweise gibt es Medikamente, die sowohl wirksam als auch sicher in der Stillzeit sind.Als unterstützende Maßnahme können Sie bedenkenlos Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol einnehmen. Beide Mittel sind in der üblichen Dosis gut verträglich und gelangen nur in sehr geringer Menge in die Muttermilch. Das bedeutet: Keine Gefahr für das Baby. Ibuprofen hat dabei einen zusätzlichen Vorteil – es wirkt nicht nur schmerzlindernd, sondern auch entzündungshemmend und fiebersenkend. Das kann besonders bei beginnender Mastitis hilfreich sein.
Wichtig ist jedoch: Ein Schmerzmittel behandelt nur die Symptome, nicht die Ursache. Wenn der Milchstau länger als ein bis zwei Tage anhält oder sich mit Rötung, Fieber und Unwohlsein verschlechtert, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden – eine Mastitis könnte drohen. Mit der richtigen Kombination aus häufigem Anlegen, ausreichender Flüssigkeitszufuhr, Wärme oder Kälte und gegebenenfalls Medikamenten lässt sich meist schnell Abhilfe schaffen.
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