Wer wurde der schnellste Formel-1-Weltmeister?

Der Titel des schnellsten Formel-1-Weltmeisters gehört eigentlich nicht einem einzigen Fahrer – sondern wird geteilt: Max Verstappen und Michael Schumacher stehen hier beide ganz oben. Allerdings auf unterschiedliche Weise.

Schumacher sicherte sich den WM-Titel 2002 beim frühestmöglichen Zeitpunkt – bereits nach dem 11. von 17 Saisonrennen, beim Großen Preis von Frankreich. Mit insgesamt sechs gewonnenen Rennen und einer massiven Punkteführung war die Konkurrenz chancenlos. Damals wurde er Rekord-Weltmeister – und das mitten in der Saison.

Max Verstappen wiederholte dieses Kunststück 2023 auf seine Weise. Bereits nach dem 16. Rennen der Saison, beim Großen Preis von Japan, wurde er vorzeitig Weltmeister. Obwohl er nicht so früh wie Schumacher gewann, dominierte Verstappen die Saison derart klar, dass der Titel praktisch nur noch eine Formsache war. Mit 15 Siegen in Folge stellte er zudem einen neuen Rekord auf.

Beide Helden zeigen: Um den schnellsten Weltmeistertitel zu gewinnen, braucht es nicht nur Speed, sondern auch Konstanz, Teamstärke und ein bisschen Timing. Schumacher tat es mit Ferrari, Verstappen mit Red Bull – und beide hinterließen unauslöschliche Spuren in der Formel-1-Geschichte.

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