Videoanrufe: Wer zahlt was?

Videoanrufe sind heute fester Bestandteil unseres Alltags – sei es für private Gespräche mit der Familie oder berufliche Besprechungen. Die gute Nachricht: die Nutzung selbst ist kostenlos. Apps wie WhatsApp, FaceTime, Zoom oder Skype verlangen keine direkten Gebühren für einen Videoanruf.

Was viele allerdings übersehen: Die Kosten entstehen indirekt über die Internetverbindung. Rufen Sie über WLAN an, zahlt in der Regel der Anschlussinhaber einmalig für die Internetflatrate – egal wie lange oder oft Sie telefonieren. Nutzen Sie hingegen mobil Daten über Ihr Smartphone, verbrauchen Sie Datenvolumen.

Hier wird es wichtig: Wer über einen Vertrag mit unbegrenztem Datenvolumen verfügt, kann beruhigt videoanrufen. Doch wer nur eine kleine Datenflat hat oder diese bereits ausgeschöpft ist, kann unter Umständen extra zahlen – je nach Mobilfunkanbieter und Vertragsbedingungen. Manche Anbieter verlangsamen die Verbindung, andere berechnen Aufschläge pro zusätzlicher Gigabyte.

Ein Tipp: Wer oft unterwegs ist und viel mit Video telefoniert, sollte auf ein großzügiges oder unbegrenztes Datenvolumen achten. Zuhause ist WLAN fast immer die günstigere und stabilere Wahl. Besonders bei längeren Gesprächen lohnt es sich, auf das Heimnetz zu wechseln.

Letztendlich zahlen Sie also nicht für den Videoanruf an sich, sondern für die Internetnutzung im Hintergrund. Mit der richtigen Vorbereitung – und etwas Blick auf den eigenen Vertrag – bleibt das digitale Gespräch aber vollkommen kostenfrei.

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