Schwarzer Hautkrebs: Früherkennung und Lebenserwartung

Schwarzer Hautkrebs, medizinisch als malignes Melanom bezeichnet, zählt zu den gefährlichsten Formen von Hautkrebs. Dennoch gibt es heute viel Grund zur Hoffnung: Wird die Erkrankung in einem frühen Stadium entdeckt, sind die Heilungschancen extrem gut und die Lebenserwartung ist entsprechend hoch.

Lange galt der schwarze Hautkrebs als typische Alterskrankheit, doch dieser Trend hat sich gewandelt. Zunehmend sinkt das durchschnittliche Erkrankungsalter, da immer jüngere Menschen die Diagnose erhalten. Mittlerweile liegt der Altersdurchschnitt der Betroffenen zwischen vierzig und fünfzig Jahren. Experten führen dies unter anderem auf ein verändertes Freizeitverhalten, intensive Sonnenbäder in der Jugend und den Besuch von Solarien zurück.

Umso wichtiger ist die Vorsorge. Regelmäßige Selbstuntersuchungen der Haut und das ernsthafte Wahrnehmen dermatologischer Vorsorgeuntersuchungen können lebensrettend sein. Verändern sich Muttermale in ihrer Form, Farbe oder Größe, sollte umgehend ein Facharzt aufgesucht werden. Je früher ein Melanom erkannt und chirurgisch entfernt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Genesung und einer normalen Lebenserwartung.

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