So verschwindet der „Gluten-Bauch“

Ein aufgeblähter Bauch, Völlegefühl und Verdauungsprobleme – viele Betroffene fragen sich, warum sie sich ständig so fühlen. Bei manchen kann die Ursache Zöliakie sein, eine Autoimmunerkrankung, bei der Gluten den Darm schädigt. Gluten ist ein Eiweiß, das in Weizen, Roggen und Gerste vorkommt.

Um den sogenannten „Gluten-Bauch“ loszuwerden, ist der entscheidende Schritt: Gluten komplett meiden. Nur so kann sich die geschädigte Darmwand langsam erholen. Bei konsequenter glutenfreier Ernährung bessern sich die Beschwerden meist innerhalb weniger Wochen. Viele berichten von mehr Energie, weniger Blähungen und einem flacheren Bauch.

Gluten ist nicht nur in Brot oder Pasta enthalten – es versteckt sich oft in Soßen, Wurstwaren oder sogar Medikamenten. Seit 2005 muss Gluten aber auf Lebensmittelverpackungen gekennzeichnet sein, auch bei lose abgepackten Produkten im Supermarkt oder Metzgerladen. Darauf sollten Betroffene achten.

Unterstützend kann eine Beratung durch einen Ernährungsmediziner oder Diätassistenten helfen. Wer unsicher ist, sollte einen Arzt aufsuchen – nur eine sichere Diagnose durch Bluttest und gegebenenfalls eine Gewebeprobe aus dem Darm klärt, ob wirklich Zöliakie vorliegt.

Die gute Nachricht: Heute gibt es viele schmackhafte glutenfreie Alternativen. Mit etwas Umstellung wird die Ernährungsumstellung im Alltag gut machbar – und der Bauch dankt es schnell.

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