So erkennst du echten Ceylon-Zimt
Wenn du im Supermarkt oder im Reformhaus Zimt kaufst, lohnt es sich, einen genauen Blick auf die Zutaten oder das Aussehen der Zimtstange zu werfen. Echter Ceylon-Zimt, auch „weicher Zimt“ genannt, stammt aus Sri Lanka und unterscheidet sich deutlich von dem häufigeren Cassia-Zimt, der aus China kommt.
Der einfachste Weg, Ceylon-Zimt zu erkennen, ist die Form der Stange. Im Gegensatz zu Cassia-Zimt besteht Ceylon-Zimt aus mehreren feinen, leicht aufgerollten Lagen, die wie ein Zylinder übereinander liegen – ähnlich wie ein Stück Zeitungspapier, das locker aufgerollt ist. Cassia-Zimt dagegen ist meist eine einzelne, harte Röhre, die sich kaum verbiegen lässt.
Auch der Geschmack ist feiner und weniger scharf, was Ceylon-Zimt besonders beliebt in süßen Gerichten macht – besonders in Milchreis oder Tee. Aber nicht nur der Geschmack zählt: Ceylon-Zimt enthält deutlich weniger Coumarin, eine natürliche Substanz, die in größeren Mengen die Leber belasten kann. Deshalb gilt er als die gesündere Wahl, besonders wenn du Zimt regelmäßig isst.
Wer Wert auf Qualität legt, sollte daher auf die Bezeichnung „Ceylon-Zimt“ achten oder nach der Herkunft fragen. In gut sortierten Läden oder Online-Shops findest du ihn meist als „Ceylon“ oder „echter Zimt“ ausgewiesen. Mehr zum Thema, wie sich die Sorten in Wirkung und Inhaltsstoffen unterscheiden, erfährst du in dem Artikel Zimt: Wirkung, Inhaltsstoffe und Unterschiede der Sorten.
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