Kurz gesagt
Magnetische Wireless Charger erzeugen ein Wechselmagnetfeld, das in einer Spule im Handy Strom induziert. Das Gerät muss nur wenige Millimeter vom Pad entfernt sein, oft wird ein Magnet zur Ausrichtung verwendet.
Das Wichtigste
- Induktion über ein Wechselmagnetfeld
- Spulen im Pad und im Handy erzeugen Strom
- Magnet sorgt für präzise Ausrichtung
- Effizienz sinkt bei dickem Gehäuse
- Ladegeschwindigkeit meist langsamer als kabelgebunden
Magnetische Wireless Charger funktionieren über elektromagnetische Induktion: ein Wechselmagnetfeld im Pad erzeugt Strom in der Spule des Smartphones.
Aufbau des Ladepads
Unter der Oberfläche befindet sich eine Spule, die ein Magnetfeld erzeugt, sobald sie mit Strom versorgt wird. Zusätzlich ist ein kleiner Magnet eingebaut, der das Handy exakt positioniert.
Funktionsweise im Handy
Im Inneren des Geräts liegt eine eigene Spule. Wenn das Handy auf das Pad gelegt wird, wird in dieser Spule Strom induziert, der direkt zum Akku fließt.
Die Übertragung funktioniert nur, wenn die Spulen sehr nahe beieinander liegen – typischerweise ein paar Millimeter. Je dicker das Gehäuse oder je weiter die Spule im Inneren, desto geringer die Effizienz.
Häufige Fragen
Wie lange dauert das Laden mit einem magnetischen Pad im Vergleich zum Kabel?
Das kabellose Laden ist in der Regel etwas langsamer, weil ein Teil der Energie im Magnetfeld verloren geht. Bei modernen Pads liegt die Ladezeit meist nur ein wenig höher als bei kabelgebundenem Laden.
Kann ich das Handy während des Ladevorgangs benutzen?
Ja, solange das Gerät in der Nähe des Pads bleibt. Die meisten modernen Pads erlauben die Nutzung, allerdings kann die Ladegeschwindigkeit leicht sinken.
Sind magnetische Ladepads sicher für empfindliche Geräte?
Ja, sie nutzen Induktion, die keine direkten elektrischen Kontakte erfordert. Dennoch sollte man darauf achten, dass das Pad sauber und frei von Beschädigungen ist.
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