Paracetamol in der Stillzeit: Sicher für Mutter und Baby?
Stillende Mütter fragen sich oft, ob sie bei Schmerzen oder Fieber bedenkenlos Paracetamol einnehmen können. Die gute Nachricht: Paracetamol gilt während der Stillzeit als sicher, wenn es in der empfohlenen Dosis und nur so lange wie nötig eingenommen wird.
Wie lange bleibt das Medikament in der Muttermilch? Paracetamol gelangt in geringen Mengen in die Muttermilch, doch diese Konzentrationen sind für das Baby in der Regel unbedenklich. Die Substanz wird vom Körper der Mutter schnell abgebaut – meist ist sie nach vier bis sechs Stunden kaum noch nachweisbar. Dennoch ist es wichtig, die Einnahme auf das nötige Minimum zu beschränken.
Die meisten Fachstellen, darunter auch Apotheken und ärztliche Beratungsdienste, empfehlen, Paracetamol ohne ärztliche Anweisung nicht länger als drei Tage einzunehmen. So vermeidet man nicht nur unnötige Belastungen für das Kind, sondern auch mögliche Risiken für die Mutter. Bei anhaltenden Beschwerden sollte daher immer ein Arzt konsultiert werden.
Um das Aufkommen von Medikamenten in der Milch zusätzlich zu minimieren, kann man die Einnahme zum Beispiel unmittelbar nach dem Stillen planen – dann hat der Körper bis zum nächsten Stilltermin mehr Zeit, das Mittel abzubauen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Ruhe unterstützen zudem die Erholung.
Alles in allem ist Paracetamol ein bewährtes Mittel für stillende Frauen – solange es verantwortungsvoll verwendet wird. Wenn unsicher ist, lohnt sich ein Gespräch mit Arzt oder Apotheker.
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