Urlaub in den USA als deutscher Rentner: Was ist erlaubt?
Deutsche Rentner, die ihren Lebensabend unter Palmen verbringen möchten, zieht es oft in Richtung Florida. Die Sonne, die Strände und das lebendige Flair der Küstenstädte üben eine große Anziehungskraft aus. Doch Vorsicht: Ein langes Bleiben ist nicht ohne Weiteres möglich.
Als deutscher Staatsbürger darf man ohne Visum bis zu 90 Tage in die USA reisen – das gilt auch für Rentner. Dieser kurze Aufenthalt ist im Rahmen des Visa Waiver Program erlaubt, vorausgesetzt, man hat einen elektronischen Reisegenehmigung (ESTA). Doch was, wenn man länger bleiben möchte?
Wer länger als drei Monate in den USA bleiben will – bis zu sechs Monate etwa –, braucht bereits ein Besuchervisum (B-2-Visum). Ohne dieses Dokument ist ein verlängerter Aufenthalt rechtlich nicht zulässig. Die Behörden in den USA achten darauf, dass Touristen nicht über lange Zeit im Land bleiben, ohne die richtigen Papiere zu haben.
Florida mag für viele wie ein Paradies erscheinen, doch das Einreisesystem ist strikt. Wer plant, regelmäßig oder länger zu bleiben, sollte sich daher frühzeitig über die erforderlichen Visa informieren. Spontane Verlängerungen am Counter am Flughafen gibt es nicht.
Ein Traum vom amerikanischen Ruhestand? Er ist möglich – aber nur mit der richtigen Vorbereitung. Wer die Regeln kennt, kann seine Zeit in den USA sicher und ungestört genießen.
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