Leben in München oder New York – was kostet mehr?

Wer glaubt, New York sei die teuerste Stadt der Welt, könnte überrascht sein. Tatsächlich schneidet die US-Metropole beim Vergleich der Lebenshaltungskosten mit europäischen Städten zwar schlecht ab – doch es gibt sogar noch teurere Orte. Zürich etwa ist eine von nur zwei europäischen Städten, die New York an Preisniveau übertrifft.

Laut einer Analyse aus dem Jahr 2016 liegen die Preise in Zürich fast 80 Prozent höher als in München. Das macht die Schweizer Stadt zur absoluten Spitzenreiterin in Europa, was die Lebenskosten angeht. München, oft als teure deutsche Großstadt angesehen, bleibt hinter New York und erst recht hinter Zürich deutlich zurück.

Dennoch: Auch in München ist das Leben vergleichsweise teuer. Besonders Miete, Gastronomie und Freizeitaktivitäten schlagen dort kräftig zu Buche. Doch während in New York bereits viele Alltagsprodukte und Dienstleistungen extrem hochpreisig sind, profitieren Schweizer Städte wie Zürich von einer starken Währung und hohem Durchschnittseinkommen – beides Faktoren, die die Preise nach oben treiben.

Interessant ist auch der Blick auf andere europäische Städte: Laut finanzen100.de gehören neben Zürich unter den 35 teuersten europäischen Städten auch Orte wie Oslo, Kopenhagen und Genf zu den Platzhirschen. München findet sich zwar unter den Top 10, ist aber weit davon entfernt, mit der schweizerischen Konkurrenz mitzuhalten.

Fazit: Wer günstiger leben möchte, sollte vielleicht nicht gleich nach München ziehen – sondern besser etwas außerhalb der absoluten Top-Lagen wohnen. Denn ob Schweiz, USA oder Deutschland: In den großen Städten der westlichen Welt wird das Leben immer kostspieliger.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen