Wie lange dauert eine Überweisung aus dem Ausland nach Deutschland?
Wenn Sie Geld aus dem Ausland nach Deutschland überweisen, hängt die Dauer der Überweisung vor allem davon ab, woher das Geld kommt. Innerhalb der Euro-Zone ist die Sache meist schnell erledigt: Seit der Einführung des SEPA-Systems dürfen solche Überweisungen höchstens einen Werktag dauern. Das ist gesetzlich festgelegt – dank harmonisierter europäischer Zahlungslinien verläuft die Überweisung oft sogar noch schneller, manchmal sogar am selben Tag.
Anders sieht es aus, wenn das Geld außerhalb der Euro-Zone gesendet wird – etwa aus den USA, Großbritannien oder der Schweiz. Hier kann die Überweisung je nach Bank und Land bis zu einer Woche oder manchmal sogar länger dauern. Der Grund: Zwischenstationen (sogenannte Korrespondenzbanken) verlangsamen den Prozess, und Wechselkurse oder zusätzliche Gebühren müssen verarbeitet werden.
Ein wichtiger Tipp: Achten Sie darauf, dass alle Angaben – insbesondere die IBAN und BIC – korrekt sind. Fehler können die Überweisung unnötig verzögern. Auch der Wochentag spielt eine Rolle: Überweisungen, die am Freitagabend oder am Wochenende gestartet werden, landen oft erst am nächsten Werktag auf dem Zielkonto.
Insgesamt hat sich die Geschwindigkeit internationaler Überweisungen in den letzten Jahren deutlich verbessert. Wer regelmäßig Geld aus dem Ausland empfängt – etwa im Rahmen einer Ausbildung, einem Job oder für Mieteinnahmen – sollte sich über SEPA-Überweisungen informieren, um Zeit und Kosten zu sparen.
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