Wie lange nisten sich Bakterien in der Unterwäsche ein?

Für die meisten Menschen gehört es zur täglichen Hygiene: Jeden Morgen wird frische Unterwäsche angezogen. Dennoch zeigt eine wissenschaftliche Untersuchung überraschende Ergebnisse. Selbst nach einem normalen Waschgang können hartnäckige Keime und E.-coli-Bakterien in den Textilfasern überleben.

Dass Unterwäsche nach dem Waschen nicht zwangsläufig keimfrei ist, liegt häufig an den gewählten Temperaturen. Viele Textilien werden heute energiesparend bei 30 oder 40 Grad gewaschen. Was gut für die Umwelt und empfindliche Stoffe ist, reicht allerdings oft nicht aus, um Krankheitserreger vollständig zu abzutöten. Bakterien vermehren sich im feucht-warmen Klima besonders schnell und können sich so langfristig im Gewebe festsetzen.

Um Keimen effektiv den Kampf anzusagen, empfehlen Experten einfache Maßnahmen im Haushalt:

Die richtige Temperatur: Kochfeste Baumwollunterwäsche sollte nach Möglichkeit bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Erst ab dieser Temperatur werden die meisten Bakterien zuverlässig vernichtet.

Hygienespüler und Trocknen: Bei empfindlichen Materialien, die keine hohen Temperaturen vertragen, kann ein spezieller Hygiene-Weichspüler Abhilfe schaffen. Zudem hilft das vollständige Trocknen – am besten an der frischen Luft oder im Wäschetrockner –, da Bakterien ohne Feuchtigkeit kaum eine Überlebenschance haben.

Wer diese Tipps beherzigt und die Wäsche täglich wechselt, sorgt für optimale Hygiene und gibt keimbedingten Hautreizungen keine Chance.

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