Ein neues Herz für Kinder: Wie steht es um die Lebenserwartung?

Für viele schwerstherzkranke Mädchen und Jungen ist eine Herztransplantation der einzige Weg, um weiterzuleben. Dank moderner Operationsmethoden und fortschrittlicher Nachsorge haben sich die Aussichten für die jungen Patientinnen und Patienten in den letzten Jahrzehnten spürbar verbessert.

Die medizinischen Daten zeichnen ein ermutigendes Bild: Zehn Jahre nach der Transplantation leben noch rund 70 Prozent der kindlichen Herzempfänger. Die Lebenserwartung von Kindern mit einem Spenderherz ist damit grundsätzlich mit der von transplantierten Erwachsenen vergleichbar. War das Kind zum Zeitpunkt des Eingriffs älter als ein Jahr, liegt die langfristige Überlebensrate sogar noch geringfügig höher.

Ein Leben mit einem neuen Herzen erfordert dennoch lebenslange Achtsamkeit. Um Abstoßungsreaktionen zu verhindern, müssen täglich Immunsuppressiva eingenommen werden. Durch eine enge pädiatrische Betreuung und die Mithilfe der Familie gelingt es den meisten Kindern jedoch, einen weitgehend normalen Alltag zu führen, die Schule zu besuchen und aktiv am Leben teilzuhaben.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen