Wann und wie lange fallen Zinsen an?

Wenn du dein Konto über den vereinbarten Dispositionskredit hinaus überziehst, musst du Zinsen zahlen. Diese sogenannten Überziehungszinsen sind in der Regel recht hoch – meist zwischen 10 und 15 Prozent pro Jahr. Das bedeutet: Je länger du im Minus bist, desto mehr kostet dich die Überziehung.

Die Zinsen werden täglich berechnet und beziehen sich genau auf die Höhe deiner aktuell überzogenen Summe. Sobald du dein Konto wieder ausgeglichen hast, entstehen keine weiteren Zinsen mehr. Es lohnt sich also, das Minus so schnell wie möglich auszugleichen, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Was sind Zinsen eigentlich?

Zinsen sind im Grunde eine Art Gebühr, die du für geliehenes Geld zahlst. Wenn du dein Konto überziehst, leihst du dir quasi Geld von der Bank. Für diese Leistung verlangt die Bank Zinsen – vergleichbar mit Miete für das Geld. Je länger du das Geld „nutzt“, desto mehr fällige Zinsen. Sobald der Kredit zurückgezahlt ist, endet auch die Zinsbelastung.

Besonders wichtig: Der Dispositionskredit ist zwar praktisch für unerwartete Ausgaben, aber aufgrund der hohen Zinsen nicht für lange Zeiträume geeignet. Besser ist es, kurzfristig zu planen und das Konto bald wieder im Plus zu haben. Manche Banken bieten auch günstigere Ratenkredite an – oft mit deutlich niedrigeren Zinssätzen als der Dispokredit.

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