Krankenhauskeime erkennen: Auf diese Symptome sollten Sie achten

Ein Aufenthalt im Krankenhaus soll der Genesung dienen. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass sich Patienten vor Ort mit Erregern anstecken. Doch wie macht sich eine solche Infektion überhaupt bemerkbar?

Die Anzeichen für einen Krankenhauskeim sind vielfältig und hängen stark davon ab, wo im Körper sich die Erreger festgesetzt haben. Sehr häufig reagiert das Immunsystem mit hohem Fieber, Schüttelfrost sowie allgemeinen Kopf- und Gliederschmerzen. Greift der Keim die Atemwege an, zählen auch anhaltender Husten und Atemnot zu den typischen Beschwerden.

Besondere Aufmerksamkeit ist bei frisch operierten Patienten geboten. Zeigt eine Operationswunde verstärkte Rötungen, Schwellungen, nimmt der Schmerz zu oder bildet sich Eiter, ist dies ein ernstes Warnzeichen für eine Wundinfektion. Neben den spürbaren Symptomen liefert auch das Labor wichtige Hinweise: Deutlich erhöhte Entzündungswerte im Blut (wie etwa der CRP-Wert) deuten zuverlässig auf ein Infektionsgeschehen hin.

Wer nach oder während eines Klinikaufenthalts solche Warnsignale bemerkt, sollte umgehend das medizinische Personal oder den Hausarzt informieren, um die Infektion gezielt behandeln zu lassen.

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