Warum Styropor hervorragend als Wärmedämmung eignet

Styropor, auch bekannt als EPS (expandierbares Polystyrol), ist ein bewährter Dämmstoff im Bauwesen und eignet sich hervorragend zur Wärmedämmung von Wänden, Dächern und Böden. Der Grund liegt in seiner besonderen Struktur: In den kleinen Hartschaumkugeln ist vor allem stagnierende Luft eingeschlossen – und die ist ein hervorragender Isolator. Denn Wärme kann sich in ruhender Luft kaum bewegen, wodurch der Wärmeverlust deutlich verlangsamt wird.

Die Herstellung von EPS beginnt mit Polystyrol in Form von grobem Granulat. Dieses wird zunächst mit Wasserdampf aufgeschäumt und dehnt sich dabei stark aus. Dabei entstehen Millionen winziger Zellen, die hauptsächlich Luft enthalten. Anschließend werden die vorgeschäumten Kügelchen in Formen gegeben und erneut mit Dampf behandelt, wo sie zu festen Platten verschmelzen. Das Ergebnis: Leichte, formstabile Dämmelemente, die einfach zu verarbeiten sind und über Jahrzehnte ihre Eigenschaften behalten.

Ein weiterer Vorteil von EPS ist seine Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit – vorausgesetzt, es wird fachgerecht verbaut. Auch im Hinblick auf die Energiebilanz lohnt sich der Einsatz: Durch eine gute Dämmung mit Styropor sinkt der Heizbedarf, was nicht nur Kosten spart, sondern auch die Umwelt entlastet.

Trotz seiner Vorteile sollte man bei der Entsorgung von EPS achten: Der Werkstoff ist zwar recycelbar, aber nur in speziellen Anlagen. Dennoch bleibt EPS aufgrund seiner Effizienz, Verfügbarkeit und günstigen Herstellungskosten ein wichtiges Element in der modernen Gebäudedämmung.

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