Symptome von Lungenhochdruck rechtzeitig erkennen
Lungenhochdruck, in der Fachmedizin auch als pulmonale Hypertonie bezeichnet, ist eine ernsthafte Erkrankung, die sich oft schleichend entwickelt. Zu Beginn sind die Anzeichen meist unspezifisch, weshalb sie häufig übersehen oder mit allgemeiner Erschöpfung verwechselt werden. Ein typisches erstes Warnsignal ist eine deutlich geringere körperliche Belastbarkeit. Betroffene bemerken, dass ihnen alltägliche Aktivitäten wie das Treppensteigen oder zügiges Gehen plötzlich ungewohnt schwerfallen.
Eng damit verbunden ist eine ausgeprägte Kurzatmigkeit schon bei leichten Tätigkeiten sowie eine chronische, anhaltende Müdigkeit. Da das Herz permanent gegen einen erhöhten Widerstand in den Lungengefäßen ankämpfen muss, steht dem Körper insgesamt weniger Sauerstoff zur Verfügung, was zu einem permanenten Energiemangel führt.
Mit fortschreitendem Lungenhochdruck verschlimmert sich die Situation zusehends, da lebenswichtige Vorgänge im Organismus immer stärker eingeschränkt werden. Im weiteren Verlauf der Erkrankung tritt die Atemnot auch im Ruhezustand auf. Zusätzliche Symptome wie Schwindelgefühle, Wassereinlagerungen in den Beinen (Ödeme) oder ein Druckgefühl in der Brust können hinzukommen. Wer solche Veränderungen an seinem Körper feststellt, sollte nicht zögern und einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen frühzeitig abzuklären.
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