Wie entwickelt sich ein Baby im Mutterleib?
Wusstest du, dass das ungeborene Kind im Laufe der Schwangerschaft unterschiedliche Bezeichnungen erhält – je nach Entwicklungsstadium? In den ersten Wochen nach der Befruchtung spricht man von einem Embryo. Diese Phase beginnt mit der Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter und dauert etwa bis zur zwölften Schwangerschaftswoche.
Ab der 13. Woche wechselt die Bezeichnung: Nun spricht man von einem Fötus. In dieser Zeit entwickeln sich die Organe weiter, Arme und Beine formen sich aus, und das Herz schlägt bereits. Die Wachstumsphase ist nun besonders intensiv – jede Woche bringt neue Veränderungen.
Erst nach der Geburt wird das Kind ganz einfach Baby genannt. Interessant: Obwohl viele Eltern schon während der Schwangerschaft von „unserem Baby“ sprechen – was natürlich völlig verständlich und schön ist –, ist der medizinisch korrekte Begriff vor der Geburt entweder Embryo oder Fötus.
Die Unterscheidung hat einen Grund: Sie hilft Ärztinnen und Ärzten, den Entwicklungsfortschritt genau einzuschätzen. In Ultraschalluntersuchungen wird beispielsweise geprüft, ob sich der Fötus altersgemäß entwickelt – mit Blick auf Größe, Gewicht und Organreife.
Ob Embryo, Fötus oder Baby – jedes Stadium ist ein Wunder der Natur. Viele werdende Eltern verfolgen die Entwicklung gespannt über Schwangerschafts-Apps oder Bilder aus der Medizin, die zeigen, wie aus einer winzigen Zelle nach und nach ein kleiner Mensch wird.
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