Wie unser Körper Vitamin D durch die Sonne produziert

Die Sonne ist nicht nur gut für die Stimmung – sie hilft unserem Körper auch, ein lebenswichtiges Vitamin zu bilden: Vitamin D. Gerade in den helleren Monaten sorgt die Sonneneinstrahlung dafür, dass unsere Haut eigenes Vitamin D herstellt. Der Schlüssel dazu liegt in den UVB-Strahlen, die bis in die oberen Hautschichten vordringen.

Wenn diese Strahlen auf die Haut treffen, starten sie einen natürlichen Prozess: Aus einer Vorstufe, dem sogenannten 7-Dehydrocholesterol – einer Form von Cholesterin, die in der Haut vorkommt – wird zunächst Prävitamin D3 gebildet. Durch die Wärme der Sonne wandelt sich dieses dann in Vitamin D3, auch Cholecalciferol genannt, um. Dieses aktive Vitamin wird anschließend über die Blutbahn in die Leber und Niere transportiert, wo es für den Körper verfügbar gemacht wird.

Wie viel Sonne du brauchst, hängt von verschiedenen Faktoren ab: deiner Hautfarbe, der Tageszeit, der Jahreszeit und der geografischen Lage. Im Sommer können bereits 10 bis 15 Minuten Sonneneinstrahlung an Gesicht, Händen und Armen genügen, um ausreichend Vitamin D zu bilden. Bei dunklerer Haut oder in den Wintermonaten wird die Produktion dagegen deutlich geringer – dann kann eine zusätzliche Zufuhr über Ernährung oder Supplemente sinnvoll sein.

Wichtig ist: Wer zu lange in der Sonne bleibt, riskiert Sonnenbrand und Hautschäden. Also lieber kurze, regelmäßige Einheiten wählen – und auf den eigenen Körper hören.

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