Behandlung von wiederkehrendem Scheidenpilz

Ein Scheidenpilz kann extrem hartnäckig sein und das Wohlbefinden stark belasten. Wenn herkömmliche Einmaltherapien nicht ausreichen, ist oft ein längerer Behandlungsansatz erforderlich, um die Beschwerden nachhaltig in den Griff zu bekommen.

In solchen Fällen kommt häufig der Wirkstoff Fluconazol zum Einsatz. Das Schema unterscheidet sich dabei deutlich von der üblichen Einzeldosis bei einer unkomplizierten Infektion. Üblicherweise wird am ersten Tag eine höhere Initialdosis von 400 mg eingenommen, um den Pilz schnell zurückzudrängen.

Im Anschluss daran folgt eine langfristige Erhaltungstherapie. Dabei wird meist über einen Zeitraum von 6 bis 8 Wochen täglich eine Dosis von 200 mg bis 400 mg eingenommen. In besonders hartnäckigen Fällen oder bei schweren Verläufen kann es vorkommen, dass die Dosis vorübergehend auf bis zu 800 mg angepasst werden muss. Das genaue Vorgehen wird individuell von der behandelnden Frauenärztin oder dem Frauenarzt festgelegt.

Es ist von größter Wichtigkeit, diese Therapie nicht eigenmächtig zu verkürzen oder abzubrechen, nur weil die Symptome nachlassen. Um einen Rückfall zu verhindern, sollte die Einnahme exakt nach ärztlicher Anweisung fortgeführt werden, bis die Behandlung offiziell beendet wird.

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