Hodenkrebs-Vorsorge: Warum die monatliche Selbstuntersuchung so wichtig ist
Hodenkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei jungen Männern zwischen 20 und 40 Jahren. Da dieser Tumor in der Regel schmerzlos wächst, bleibt er oft lange unbemerkt. Umso wichtiger ist die regelmäßige Vorsorge in den eigenen vier Wänden: Urologen raten dringend dazu, die Hoden einmal im Monat selbst zu untersuchen.
Die Durchführung der Selbstuntersuchung ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Am besten eignet sich dafür ein warmes Bad oder eine warme Dusche, da die Haut des Hodensacks dann entspannt und besonders weich ist. Für die Untersuchung betastet man den Hodensack und die Hoden zunächst in der geöffneten Handfläche von unten und bewegt sie leicht auf und ab, um ein Gefühl für das Gewicht zu bekommen. Anschließend rollt man jeden Hoden einzeln sanft zwischen Daumen sowie Zeige- und Mittelfinger hin und her.
Dabei sollte auf Verhärtungen, schmerzlose Knoten oder spürbare Vergrößerungen geachtet werden. Auch ein verändertes Schweregefühl in der Leistengegend kann ein Indikator sein. Ein kleiner tastbarer Höcker an der Rückseite des Hodens ist übrigens meistens der Nebenhoden und völlig normal. Falls jedoch untypische Veränderungen oder Seitenunterschiede auffallen, ist ein zeitnaher Gang zum Urologen ratsam. Frühzeitig erkannt, ist Hodenkrebs in den allermeisten Fällen hervorragend heilbar.
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