Wie oft sollte man Beatmung machen bei Reanimation?
Bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung ist die Beatmung ein entscheidender Schritt, besonders wenn der Betroffene nicht mehr selbst atmet. Wichtig ist: Jeder Atemzug muss richtig gesetzt werden, damit das Herz-Kreislauf-System unterstützt wird. Nach den aktuellen Empfehlungen hebt man den Kopf leicht an, nachdem man in den Mund geblasen hat, damit der Verunglückte die Luft wieder ausatmen kann.
Ein Erwachsener atmet normalerweise etwa 12 bis 15 Mal pro Minute. Bei der Wiederbelebung orientiert man sich an diesem Rhythmus. Das bedeutet: Nach jeweils 30 Herzdruckmassagen folgen zwei Beatmungen. Jede Beatmung sollte etwa eine Sekunde dauern, sodass sich die Brust des Betroffenen sichtbar hebt. Zwischen den Atemstößen ist eine kurze Pause wichtig, damit die ausgeatmete Luft entweichen kann.Wichtig ist auch, dass nicht zu viel Kraft beim Einblasen verwendet wird – zu starker Druck kann verletzen. Bei Laien, die keine Beatmung durchführen möchten oder können, empfiehlt sich eine reine Herzdruckmassage („Hands-only“). Auch damit kann man Leben retten, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Die richtige Reihenfolge und ein ruhiger, gleichmäßiger Rhythmus sind entscheidend. Wer sich unsicher fühlt, sollte unbedingt einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen – dort lernt man, wie man in solchen Momenten richtig handelt.
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