Wie oft gibt es Zinsen auf Tagesgeld?
Wenn Du Geld auf einem Tagesgeldkonto parkst, möchtest natürlich wissen, wann die Zinsen ausgezahlt werden. Die Antwort hängt von der Bank ab – doch in der Regel erfolgt die Ausschüttung monatlich, vierteljährlich oder jährlich.
Die meisten Institute schütten die Zinsen monatlich aus. Das ist besonders vorteilhaft, weil Du dann vom Zinseszinseffekt profitierst: Die im Vormonat gutgeschriebenen Zinsen werden ab dem Folgemonat mitverzinst. Auf lange Sicht kann das einen deutlichen Unterschied machen – auch wenn der Effekt bei niedrigen Zinssätzen oft kleiner erscheint, als er tatsächlich ist.
Nehmen wir ein Beispiel: Bei einem Zinssatz von 2,5 % pro Jahr bringt ein Kapital von 10.000 Euro bei monatlicher Verzinsung am Ende des Jahres etwas mehr ein als bei jährlicher Gutschrift – weil die Zinsen früher dem Kapital hinzugefügt und mitverzinst werden. Der Unterschied mag nicht riesig sein, aber wer auf jeden Euro achtet, sollte das im Blick behalten.
Einige Banken buchen die Zinsen jedoch erst nach drei Monaten oder erst zum Jahresende gut. Das ist weniger attraktiv, besonders wenn Du regelmäßig von den Erträgen profitieren möchtest. Bevor Du ein Tagesgeldkonto eröffnest, lohnt sich also ein Blick in die Bedingungen zur Zinsausschüttung.
Ein weiterer Vorteil von Tagesgeldkonten bleibt: Die volle Verfügbarkeit des Geldes. Du verzinst Dein Kapital, ohne es langfristig zu binden. Wichtig ist nur, die Zinsfrequenz mit einzuplanen, um das meiste aus Deinen Ersparnissen herauszuholen.
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