Wie schnell wirkt Magnesium bei Herzstolpern?

Herzstolpern – oft als beklemmendes Flattern oder ein plötzliches „Aussetzen“ des Herzens wahrgenommen – kann viele Ursachen haben. Bei manchen Betroffenen spielen Mangelzustände eine entscheidende Rolle, insbesondere ein Mangel an Magnesium und Kalium.

Studien belegen, dass die gezielte Zufuhr von Magnesium und Kalium positiv auf die Herzrhythmusregulation wirken kann. Besonders bei ventrikulären Extrasystolen – also jenen Herzstolpern, die im Bereich der Herzkammer entstehen – zeigt sich eine messbare Besserung. Die Wirkung setzt nicht sofort ein, aber nach etwa drei Wochen regelmäßiger Substitution lassen sich bei vielen Patienten deutlich weniger Herzrhythmusstörungen feststellen.

Warum das so ist? Magnesium spielt eine zentrale Rolle im Elektrolythaushalt des Körpers und beeinflusst direkt die Erregungsbildung und -weiterleitung im Herzen. Ein Mangel kann die Neigung zu unregelmäßigen Herzschlägen erhöhen. Kalium arbeitet dabei eng mit Magnesium zusammen – eine Kombination, die in Studien besonders wirksam war.

Dennoch: Nicht jede Form von Herzstolpern geht auf einen Elektrolyt-Mangel zurück. Bei anhaltenden Beschwerden sollte immer ein Arzt konsultiert werden, um ernsthafte Ursachen auszuschließen. Doch bei nachgewiesenem Mangel kann eine gezielte Ergänzung von Magnesium und Kalium eine sinnvolle und gut verträgliche Unterstützung sein.

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