Was bedeutet „kaputt“ und wie verwendet man es richtig?
Das Wort kaputt ist im heutigen Deutsch allgegenwärtig – ob beim Handy, das plötzlich keinen Akku mehr hält, oder beim Fahrrad, das nach einem Sturz nicht mehr fahrbereit ist. Doch wie schreibt man es richtig? Die Antwort ist einfach: kaputt, mit „k“ und doppeltem „t“ am Ende.
Als Adjektiv beschreibt „kaputt“ einen Zustand, in dem etwas entzwei, zerbrochen oder nicht mehr funktionsfähig ist. Man sagt etwa: „Die Lampe ist kaputt“ oder „Mein Handydisplay ist total kaputt gegangen.“ Obwohl das Wort ursprünglich aus dem Rotwelschen stammt und später durch das Hochdeutsche Eingang fand, hat es sich längst als festes Adjektiv etabliert.
Interessant ist, dass „kaputt“ laut klassischer Grammatik nicht steigerbar sein sollte – doch in der gesprochenen Sprache macht das kaum jemand streng. Im Alltag hört man durchaus Formen wie „kaputter“ oder sogar „am kaputtesten“, etwa in Sätzen wie: „Dieses alte Radio ist noch kaputter als das letzte.“ Auch wenn puristische Sprachliebhaber die Stirn runzeln, sind diese Formen in der Umgangssprache voll akzeptiert.
Wichtig: Es gibt keine Variante „kaput“. Das würde grammatikalisch nicht existieren. Ob im Beruf, in der Schule oder beim Smalltalk – wer „kaputt“ schreibt, liegt immer richtig. Und wer mal unsicher ist, kann sich merken: Wenn etwas nicht mehr geht, ist es einfach kaputt.
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