Wie erkennt man Hautkrebs in der Anfangsphase?

Ein Hautkrebs im Frühstadium fällt oft kaum auf – doch je früher man ihn erkennt, desto besser lässt er sich behandeln. Besonders häufig ist das Basaliom, auch Basalzellkrebs genannt. Es zeigt sich anfangs meist als kleines, glänzendes Knötchen, das leicht durchscheinend wirkt – wie ein Wachsfleck auf der Haut. Die Oberfläche erinnert viele an geschmolzenes Kerzenwachs.

Der Rand des Knötchens kann unregelmäßig sein und von feinen, glänzenden Perlen umgeben sein. Bei heller Haut ist manchmal sogar ein feines Netz aus kleinen Blutgefäßen unter der Oberfläche sichtbar. Diese Veränderungen treten meist an Stellen auf, die der Sonne besonders ausgesetzt sind: Gesicht, Stirn, Nase, Ohren oder Nacken.

Ein weiterer Hinweis: Solche Stellen heilen oft nicht richtig. Sie können leicht bluten, verkrusten und immer wieder auftreten – zum Beispiel, wenn man sich beim Waschen versehentlich kratzt. Viele Menschen halten das zunächst für eine harmlose Wunde oder eine kleine Narbe, die einfach nicht verschwinden will.

Wichtig ist: Nicht jede Veränderung ist Krebs. Doch wer etwas Ungewöhnliches an seiner Haut bemerkt, sollte früh zum Arzt gehen. Ein Dermatologe kann mit einem speziellen Gerät – der Dermatoskopie – ganz genau untersuchen, ob es sich um eine harmlose Stelle oder einen bösartigen Befund handelt.

Die Sonne ist der größte Risikofaktor für Hautveränderungen. Schützen Sie sich daher besonders an hellen Tagen mit Hut, Kleidung und ausreichendem Lichtschutzfaktor. Regelmäßige Selbstkontrolle der Haut kann lebensrettend sein.

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