Warum Popel verschiedene Farben haben
Popel sind eigentlich ein ganz natürlicher Teil unseres Körpers – und sie sehen nicht immer gleich aus. Ihre Farbe kann von Tag zu Tag wechseln: mal grünlich, mal gelblich, manchmal sogar rötlich. Das liegt nicht etwa an Zauberei, sondern an dem, was wir einatmen.
Die Nase filtert die Luft, die wir atmen. Dabei bleibt Staub, Rauch oder andere Partikel im Schleim hängen. War man zum Beispiel beim Lagerfeuer, kann Ruß den Popel dunkler färben. Auch bei einer Erkältung verändert sich die Farbe: Dann sind die Popel oft grün oder gelb, weil weiße Blutkörperchen gegen Viren oder Bakterien gekämpft haben und dabei im Schleim zurückbleiben.
Je nachdem, was in der Luft ist, sieht der Popel anders aus – das ist völlig normal.Es ist also kein Grund zur Sorge, wenn der Rotz mal eine ungewöhnliche Farbe hat. Im Gegenteil: Die Nase tut genau das, wozu sie da ist – sie schützt uns. Und wenn mal was dran ist, darf man ruhig nachforschen (natürlich mit sauberen Händen!).
Übrigens: Am 23. April feiert der ZDFtivi-Channel den „Tag des Nasebohrens“ – mit einem kleinen Logo und einem Augenzwinkern. Denn auch wenn es manchen eklig vorkommt: Nasenbohren ist menschlich. Und manchmal sogar nötig.
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