Würmer beim Welpen: Erkennen und handeln

Wenn ein Welpe unter einem Wurmbefall leidet, zeigt sein Körper deutliche Warnsignale. Durchfall, Erbrechen und deutlicher Gewichtsverlust sind häufige Anzeichen, auf die viele Besitzer sofort achten sollten. Doch nicht immer ist es so offensichtlich: Manche Welpen haben auch nur einen aufgeblähten Bauch, leiden unter Blähungen oder zeigen Verstopfungen.

Auffällig kann auch das äußere Erscheinungsbild sein. Ein struppiges, glanzloses Fell oder Hautveränderungen deuten ebenfalls auf einen möglichen Befall hin. Diese Symptome schwächen das noch junge und empfindliche Immunsystem des Welpen erheblich. Ohne Behandlung kann die Parasiteninfektion im schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden.

Würmer wie Spulwürmer, Hakenwürmer oder Peitschenwürmer gelangen oft über die Muttermilch oder kontaminierte Umgebung in den Körper des Welpen. Deshalb ist eine regelmäßige Entwurmung bereits ab der achten Lebenswoche unerlässlich. Tierärzte empfehlen meist mehrere Behandlungen im Abstand von einigen Wochen, um alle Entwicklungstadien der Parasiten abzudecken.

Wenn du bei deinem Welpen Verdacht auf Würmer hast, zögere nicht. Ein einfacher Kottest beim Tierarzt klärt schnell, ob Würmer vorliegen. Die Behandlung erfolgt meist mit einem speziellen Wurmmittel, das auf das Alter und Gewicht des Welpen abgestimmt wird.

Regelmäßige Kontrollen und eine gute Hygiene – wie das sofortige Beseitigen von Kot – schützen nicht nur den Welpen, sondern auch andere Tiere und Menschen im Haushalt. Vorbeugen ist hier besser als heilen – besonders bei den Kleinsten unter uns.

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