So vermeiden Sie Löcher beim Kerzen gießen

Beim Selbermachen von Kerzen kann es leicht passieren, dass nach dem Erkalten kleine Löcher oder Vertiefungen an der Oberfläche entstehen. Das liegt meist daran, dass das Wachs beim Abkühlen schrumpft – besonders bei größeren Kerzen oder wenn es zu schnell abgekühlt wird. Doch zum Glück ist die Lös deficient einfach.

Gießen Sie nach, das ist die gängigste und effektivste Methode. Sobald die Kerze leicht angezogen hat, aber noch nicht vollständig ausgehärtet ist, heben Sie etwas zusätzliches Wachs – entweder Reste oder frisches – wieder auf Ihre Gießtemperatur. Das ist meist zwischen 60 und 70 °C, je nach Wachssorte. Gießen Sie dann langsam und vorsichtig eine dünne Schicht über die Oberfläche. Dadurch füllen sich die Löcher von selbst, und die Kerze bekommt ein glattes, gleichmäßiges Finish.

Ein Tipp: Arbeiten Sie ruhig und konzentriert. Wenn Sie zu schnell gießen oder das Wachs zu heiß ist, kann die Oberfläche erneut Blasen bilden oder ungleichmäßig werden. Manchmal reicht auch schon ein zweiter Guss am nächsten Tag, wenn sich beim Abkühlen doch noch eine kleine Senke gebildet hat.

Das Ganze funktioniert besonders gut mit Soja- oder Bienenwachs, die etwas stärker schrumpfen als Paraffin. Mit etwas Geduld und der Nachguss-Methode werden Ihre selbstgegossenen Kerzen aber jedes Mal professioneller aussehen – glatt, schön und frei von störenden Lücken.

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