Wie sich Lipödem verschlimmern kann
Ein Lipödem ist eine chronische Erkrankung, bei der es zu einer krankhaften Vermehrung des Fettgewebes, vor allem an Beinen und Armen, kommt. Betroffene leiden oft unter Schmerzen, Druckempfindlichkeit und einer fortschreitenden Veränderung der Körperkontur. Eine zentrale Frage vieler Patientinnen lautet: Wann verschlimmert sich das Lipödem?
Ein bekannter Faktor, der das Lipödem negativ beeinflusst, ist die Gewichtszunahme. Zwar ist Lipödem keine Folge von Übergewicht, doch ein höheres Körpergewicht kann die Beschwerden deutlich verstärken. Das zusätzliche Gewicht belastet nicht nur die betroffenen Bereiche stärker, sondern begünstigt auch die Entstehung von Schwellungen und beeinträchtigt die Mobilität.
Weniger Bewegung aufgrund schmerzhafter, schwerer Beine führt oft zu einem Teufelskreis: Weniger Aktivität bedeutet weniger Lymphfluss, was wiederum die Schwellungen verstärken kann. Darüber hinaus erhöht Übergewicht das Risiko für weitere gesundheitliche Probleme wie Gelenkverschleiß oder venöse Erkrankungen – alles Faktoren, die den Verlauf des Lipödems negativ beeinflussen können.
Es lohnt sich daher besonders, einen gesunden Lebensstil zu pflegen: Ausgewogene Ernährung, sanfte Bewegung wie Schwimmen oder Spaziergänge und gegebenenfalls medizinische Unterstützung können helfen, den Fortschritt der Erkrankung zu verlangsamen. Regelmäßige Kontrollen bei spezialisierten Ärzten sind ebenso wichtig, um frühzeitig gegenzusteuern.
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