Wie viel Bewegung braucht der Körper ab 60?
Ab 60 ändert sich vieles – aber der Bedarf an Bewegung bleibt wichtig, ja wird sogar noch relevanter. Wer fit bleiben möchte, sollte sich nicht weniger, sondern mindestens genauso viel bewegen wie in jüngeren Jahren. Die offiziellen Empfehlungen gelten auch für gesunde Ältere: mindestens 150 Minuten pro Woche mit moderater Intensität, etwa beim Spazierengehen, Schwimmen oder Fahrradfahren. Alternativ reichen 75 Minuten intensivere Aktivität wie zügiges Wandern oder Aerobic.
Weniger ist nicht besser – eher umgekehrt. Wer kann, sollte das Pensum sogar verdoppeln. Denn regelmäßige Bewegung stärkt nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern hilft auch, Muskeln und Gelenke langfristig geschmeidig zu halten. Gleichgewicht und Koordination profitieren – ein großer Vorteil, um Stürze im Alter vorzubeugen.
Wichtig ist: Es kommt nicht auf Höchstleistungen an, sondern auf die Regelmäßigkeit. Schon dreimal 50 Minuten moderate Bewegung in der Woche machen einen großen Unterschied. Und wer damit erst im höheren Alter beginnt, sollte langsam starten – ein flotter Spaziergang, leichte Gymnastik im Sitzen oder Wassergymnastik sind ideale Einstiege.
Der Körper dankt jede Form von Aktivität. Ob im Park, im Verein oder zu Hause – Hauptsache, man kommt in Schwung. Denn Bewegung hält nicht nur körperlich fit, sondern tut auch der Seele gut. Selbstbewusstsein, Schlafqualität und Stimmung können spürbar besser werden. Ab 60 ist es nie zu spät, etwas für sich zu tun – Bewegung ist der Schlüssel.
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