Wie sagt man „Popo“ auf Französisch?

Wenn man im Deutschen kindgerecht vom „Popo“ spricht, sucht man im Französischen am besten nach einer ebenso lockeren oder spielerischen Bezeichnung. Die gängigste und freundlichste Variante ist le popotin – ein niedlicher, umgangssprachlicher Ausdruck, der vor allem bei Kindern oder in informellen Gesprächen verwendet wird. Er hat einen ähnlichen Klang wie das deutsche „Popo“ und wird oft von Eltern oder im pädagogischen Kontext gebraucht.

Etwas neutraler, aber immer noch höflich, ist les fesses. Diese Formulierung ist die Standardbezeichnung für den Gesäßbereich und wird im Alltag, in der Pflege oder auch in ärztlichen Zusammenhängen verwendet. Sie ist nicht kindlich, aber auch nicht vulgär.

Im umgangssprachlichen oder sogar scherzhaften Ton kann man auch le derrière sagen – wobei dieser Begriff etwas generischer ist und einfach „das Hinterteil“ bedeutet. In der Schweiz oder in bestimmten Dialekten hört man auch le croupion, das besonders verspielt klingt und oft bei Kleinkindern Anwendung findet.

Interessant ist, dass das deutsche Wort „Hintern“ im Französischen keine direkte Entsprechung im vulgären Sinne hat – Begriffe wie le cul oder le train gelten als sehr salopp oder sogar anstößig, je nach Kontext. Deshalb ist bei höflicher oder kindlicher Kommunikation besonders auf den Tonfall zu achten.

Ob beim Wickeln oder im Sprachunterricht – wer „Popo“ sagt, zeigt meist keine Scham, sondern sucht nach einer liebevollen oder passenden Übersetzung. Und le popotin ist da die perfekte Wahl.

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