Die größten Katastrophen der Erdgeschichte
Unsere Erde hat in den vergangenen Jahrhunderten Millionen von Veränderungen erlebt – doch einige Ereignisse prägten die Geschichte des Lebens auf unserem Planeten besonders nachhaltig. Es handelte sich dabei um sogenannte Massenaussterben, bei denen ein großer Teil der lebenden Arten innerhalb kurzer Zeit verschwand.
Zu den fünf größten Katastrophen zählt zunächst das ordovizische Massenaussterben vor etwa 445 Millionen Jahren. Damals starben vor allem Meerestiere aus, vermutlich aufgrund drastischer Klimaschwankungen und einer Vereisung, die den Meeresspiegel sinken ließ.
Knapp 70 Millionen Jahre später folgte das devonische Massenaussterben. In dieser Zeit, vor rund 372 Millionen Jahren, verschwanden viele Fischarten und Korallenriffe. Ursachen könnten Sauerstoffmangel in den Ozeanen und plötzliche Klimaveränderungen gewesen sein.
Am verheerendsten war jedoch das Perm-Trias-Aussterben vor 252 Millionen Jahren. Es gilt als das größte Massenaussterben der Erdgeschichte – bis zu 90 Prozent aller Arten gingen damals verloren. Gigantische Vulkanausbrüche in Sibirien könnten für extreme Erwärmung und Versauerung der Ozeane verantwortlich sein.
Das Trias-Jura-Aussterben vor 201 Millionen Jahren schuf Raum für die Dinosaurier, die danach die Erde beherrschten. Und schließlich das Kreide-Paläogen-Aussterben vor 66 Millionen Jahren, bei dem die Dinosaurier – bis auf die Vögel – ausstarben. Hier spielte vermutlich ein riesiger Meteoriteneinschlag in Mexiko eine entscheidende Rolle.
Diese fünf Ereignisse zeigen, wie empfindlich das Gleichgewicht des Lebens sein kann. Und sie erinnern uns daran, dass die Erde stets in Bewegung ist – mit oder ohne uns.
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