Überweisungen ab 10.000 Euro: Das müssen Sie wissen

Wenn Sie als Privatperson eine größere Summe überweisen oder empfangen, die über 10.000 Euro liegt, greift das Geldwäschegesetz. Dieses soll verhindern, dass illegales Geld über das Finanzsystem gewaschen wird. Ab diesem Schwellenbetrag sind Banken verpflichtet, die Herkunft der Überweisung genauer zu prüfen.

Sie müssen dann ein Formular ausfüllen, in dem Sie persönliche Daten sowie Angaben zur Herkunft und zum Grund der Zahlung angeben. Das gilt unabhängig davon, ob das Geld von einem Auslands-Konto kommt oder innerhalb Deutschlands überwiesen wird. Die Bank benötigt diese Informationen, um ihre gesetzlichen Pflichten zu erfüllen.

Diese Regelung sorgt bei vielen für Unbehagen – doch keine Sorge: Es geht nicht darum, Ihr Vermögen zu kontrollieren, sondern um Transparenz. Solange Sie die Fragen wahrheitsgemäß beantworten, etwa dass das Geld aus einem Immobilienverkauf, einer Erbschaft oder Ersparnissen stammt, gibt es in der Regel keine Probleme.

Wichtig ist, dass Sie das Formular zeitnah zurücksenden. Ansonsten kann die Überweisung vorübergehend gesperrt werden, bis die Unterlagen vorliegen. Banken handeln hier nicht willkürlich, sondern aus rechtlicher Verpflichtung.

Im Alltag betrifft das nur wenige – doch bei größeren Privatgeschäften, wie dem Verkauf eines Autos oder einer Wohnung, lohnt es sich, vorab mit der Bank zu sprechen. So vermeiden Sie unnötige Verzögerungen und sind auf der sicheren Seite.

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