Der Juli 2023: Warm, nass – kein typischer Sommermonat
Der Juli 2023 sorgte in Deutschland für gemischte Gefühle. Während viele auf sonnige Tage und heiße Temperaturen hofften, blieb in einigen Regionen der Sommer lange ausgeblieben. Starke Regenfälle prägten den Monat vor allem im Westen und Süden des Landes. In Teilen von NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern fielen deutlich mehr Niederschläge als normal – teilweise fiel an einzelnen Tagen so viel Regen wie sonst im ganzen Monat.
Trotz des trüben Wetters war der Juli jedoch kein kühler Außenseiter. Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lag die Durchschnittstemperatur landesweit bei knapp 19 Grad. Das ist deutlich wärmer als der langjährige Durchschnittswert der Referenzperiode 1991–2020. Besonders in der zweiten Monatshälfte setzte sich dann auch die Sonne öfter durch, und es gab durchaus warme bis heiße Tage, vor allem im Osten und Südosten.
Dennoch blieb der typische „Sommer-Feeling“-Faktor in vielen Gegenden aus. Die häufige Bewölkung und die wiederholten Schauern machten ausgedehnte Freizeitaktivitäten im Freien oft schwer. Besonders betroffen waren Gebiete, die ohnehin unter Starkregen und lokalen Überschwemmungen litten.
Der Juli 2023 zeigt damit einmal mehr, wie wechselhaft das deutsche Sommerwetter sein kann. Statt gleichmäßiger Hitzewellen gab es eine Mischung aus Dauerregen, milden Temperaturen und kurzen warmen Phasen. Klar ist: Auch wenn der Monat insgesamt zu warm ausfiel, fühlte er sich für viele nicht danach an – zu sehr dominierten Nässe und Grau den Alltag.
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