Wie viel kostet eine SEPA-Überweisung?
SEPA-Überweisungen sind in der Regel kostenlos – vorausgesetzt, alle Bedingungen stimmen. Wenn sowohl der Absender als auch der Empfänger ein Konto in Euro haben und die Zahlung in Euro erfolgt, dürfen Banken laut EU-Vorgaben keine Gebühren dafür verlangen. Das gilt für Überweisungen innerhalb der 27 Länder der Eurozone sowie in andere SEPA-Länder wie zum Beispiel Dänemark, Schweden oder Polen.
Ausnahme bei hohen BeträgenEin wichtiges Detail: Ist der überwiesene Betrag größer als 50.000 Euro, darf die Bank des Überweisenden unter Umständen Gebühren erheben. Das ist zwar nicht überall üblich, aber gesetzlich zulässig. Für die meisten privaten Nutzer spielt das kaum eine Rolle – die meisten Überweisungen liegen deutlich unter dieser Grenze.
SEPA-Überweisungen sind außerdem schnell. In der Regel ist das Geld am nächsten Werktag beim Empfänger, oft sogar schon innerhalb weniger Stunden. Wichtig ist, dass die richtige IBAN und der vollständige Name des Empfängers angegeben werden. BIC wird meist nicht mehr benötigt, da die Banken diese Informationen automatisch ergänzen.
Ein Tipp: Wer häufig Überweisungen tätigt, sollte prüfen, ob sein Konto dauerhaft gebührenfrei ist – nicht alle Banken halten sich strikt an die SEPA-Richtlinien, besonders bei Geschäftskonten. Doch für private Zahlungen im Euro-Raum ist die SEPA-Überweisung nach wie vor die einfachste und günstigste Lösung.
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