Wie hygienisch sind die Deutschen bei der Unterwäsche?

Die tägliche Frische gehört für die meisten Menschen ganz selbstverständlich zur Morgenroutine. Doch was den regelmäßigen Wechsel der Unterwäsche angeht, nehmen es manche überraschend gelassen. Eine Umfrage der Marktforscher der GfK im Auftrag des Onlinehändlers Galaxus brachte interessante Einblicke in die Gewohnheiten der Bevölkerung ans Licht.

Besonders bei den Herren zeigt sich ein nachlässiger Trend: Rund jeder vierte Mann in Deutschland wechselt seine Unterhose nicht täglich. Was für viele nach einem Hygiene-Fauxpas klingt, ist für etwa 25 Prozent der männlichen Bevölkerung offenbar Alltag. Bei den Frauen herrscht dagegen deutlich mehr Disziplin: Hier gab lediglich jede zehnte Frau an, ihre Wäsche länger als einen Tag zu tragen.

Aus dermatologischer und hygienischer Sicht ist der tägliche Wechsel jedoch dringend zu empfehlen. Direkt auf der Haut anliegende Textilien nehmen im Laufe des Tages Schweiß, Hautschuppen und Bakterien auf. Wer das Wäschestück mehrmals verwendet, riskiert Unreinheiten, Hautreizungen und unangenehme Gerüche.

Gleichzeitig gewinnt auch das komplette Verzichten auf Unterhose oder Slip – im Volksmund oft als „Commando-Style“ bezeichnet – ab und zu an Beliebtheit. Wer sich für diesen luftigen Stil entscheidet, sollte allerdings darauf achten, dass die Hosen und Jeans umso häufiger gewaschen werden. Am Ende gilt für ein rundum gutes Gefühl: Der tägliche Griff zu frischer Wäsche ist und bleibt der einfachste Standard für persönliche Sauberkeit.

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