Das amerikanische Schulsystem: Ein Überblick

In den USA durchlaufen Kinder ein dreistufiges Bildungssystem, das mit der Vorschule beginnt und mit einer Hochschule enden kann. Bereits mit etwa drei Jahren können Eltern ihre Kinder in eine Pre-School schicken – eine Art Vorbereitung auf die Schule, die aber nicht verpflichtend ist.

Der offizielle Schulbeginn erfolgt mit fünf Jahren im Kindergarten. Dieser ist zwar kein Pflichtjahr im eigentlichen Sinne, gehört aber fest zum Bildungsablauf. Ab sechs Jahren startet die Elementary School, die Grundschule, mit der ersten Klasse. Sie dauert in der Regel bis zur sechsten Klasse und umfasst somit die Klassen eins bis sechs.

Anschließend wechseln die Schüler:innen auf die Middle School (auch Junior High genannt), die meist drei Jahre dauert – von der siebten bis zur neunten Klasse. Danach folgt die High School, die von der zehnten bis zur zwölften Klasse reicht. Mit Abschluss der zwölften Klasse erhalten die Schüler das High School Diploma und sind berechtigt, an einer Universität oder einem College zu studieren.

So gliedert sich das amerikanische Schulsystem insgesamt in etwa zwölf Pflichtschuljahre, die in drei Stufen – Elementary, Middle und High School – unterteilt sind. Die genaue Struktur kann je Bundesstaat leicht variieren, doch das Grundprinzip bleibt überall gleich: ein schrittweiser Übergang vom jungen Kind zum jungen Erwachsenen, gut vorbereitet für Studium oder Beruf.

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