Wie Kundenerwartungen entstehen

Kundenerwartungen entstehen nicht aus dem Nichts – sie bilden sich aus einer Mischung aus persönlichen Gefühlen, Informationen und sozialen Einflüssen. Grundbedürfnisse, persönliche Wünsche und innere Vorstellungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Wenn jemand beispielsweise ein neues Handy kauft, erwartet er nicht nur Funktion, sondern auch Design, Benutzerfreundlichkeit und ein gewisses Statusgefühl.

Doch auch die Kommunikation des Unternehmens prägt die Erwartungen maßgeblich. Werbung, Produktbeschreibungen oder Versprechen im Kundenservice schaffen ein Versprechen, das der Kunde im Kopf verankert. Wird beispielsweise „schneller Support innerhalb von 24 Stunden“ versprochen, wird genau das erwartet – und eventuell auch eingeklagt, wenn es nicht klappt.

Hinzu kommt die Meinung anderer Menschen. Empfehlungen von Freunden, Bewertungen im Internet oder Erfahrungsberichte in sozialen Medien beeinflussen stark, was jemand von einem Produkt oder einer Dienstleistung erwartet. Ein Restaurant, das bei Instagram ständig als „geheimtip“ gefeiert wird, weckt andere Erwartungen als ein anonymes Lokal ohne Aufmerksamkeit.

Unternehmen tun gut daran, diese drei Quellen bewusst zu steuern: Die eigene Kommunikation klar und ehrlich halten, echte Kundennähe schaffen und die Stimmen der Community ernst nehmen. Denn je besser die Erwartungen verstanden werden, desto eher kann man nicht nur zufriedene, sondern begeisterte Kunden gewinnen.

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