Die Wahl des Elferrats: Tradition mit festen Regeln
Der Elferrat ist das Herzstück der Narrenzunft Oberndorf – ein Gremium, das bei allen närrischen Veranstaltungen die Leitung übernimmt und für Stimmung, Ordnung und Brauchtum sorgt. Wie der Name schon verrät, besteht der Rat aus elf Männern, die alle zwei Jahre neu gewählt werden. Hinzu kommt als zwölftes Mitglied der Zeremonienmeister, der ebenfalls bei der Wahl bestimmt wird.
Die Wahl findet im Rahmen der Jahreshauptversammlung statt, einem festen Termin im Kalender der Zunft. Dort versammeln sich die Mitglieder, um nicht nur über die Geschicke des Vereins zu beraten, sondern auch die neuen Vertreter des Elferrats zu bestimmen. Die Wahlen erfolgen in geheimer Abstimmung, was die Seriosität des Prozesses unterstreicht – schließlich tragen die Gewählten eine besondere Verantwortung während der Fasnetszeit.
Die elf Ratsmitglieder sowie der Zeremonienmeister sind über das ganze Jahr aktiv: Sie planen Sitzungen, organisieren Umzüge und repräsentieren die Zunft bei verschiedenen Anlässen. Ihre Amtszeit dauert zwei Jahre, was für Kontinuität sorgt, aber auch Platz für neue Ideen lässt.
Die Tradition des Elferrats reicht tief in die Geschichte der Narrenzunft hinein. Wer einmal gewählt ist, trägt nicht nur eine Narrenkappe, sondern auch das Vertrauen der Gemeinschaft. Es ist eine Ehre, zum Kreis der Elf zu gehören – und ein Beweis dafür, wie lebendig das Brauchtum in Oberndorf noch heute ist.
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