Wird Heizen 2023 wieder günstiger?

Die Nachricht klingt erstmal ermutigend: Ja, das Heizen wird 2023 etwas billiger – vor allem im Vergleich zum teuren Vorjahr. Nach Angaben der Experten von co2online sinken die Kosten für eine durchschnittliche Wohnung, die mit Gas beheizt wird, um rund 11 Prozent. Statt wie 2022 knapp 1.480 Euro zahlt man 2023 voraussichtlich etwa 1.310 Euro im Jahr.

Grund dafür ist der Rückgang der Energiepreise nach dem starken Anstieg in der Vorperiode. Vor allem Gas hat sich etwas entspannt, was vielen Haushalten etwas Luft verschafft. Doch trotz dieser Entlastung bleibt eines wichtig: Heizen ist weiterhin teuer. Wer auf Gas, Öl oder Pellets angewiesen ist, spürt weiterhin den Preisdruck in der monatlichen Abrechnung.

Interessant ist auch der Vergleich zwischen den Brennstoffen: Während Gas etwas günstiger wird, bleibt Heizen mit Pellets in vielen Fällen die teurere Alternative – vor allem wegen anhaltend hohen Rohstoffkosten und Lieferengpässen. Heizöl profitiert ebenfalls vom Preiseinbruch, bleibt aber aufgrund seiner Schwankungsanfälligkeit eine unsichere Option.

Was bleibt? Selbst bei etwas niedrigeren Kosten lohnt sich Energiesparen mehr denn je. Einfache Maßnahmen wie regelmäßiges Lüften, Heizungstemperatur senken oder ein hydraulischer Abgleich können langfristig bares Geld sparen. Wer langfristig unabhängiger werden will, schaut zunehmend auf Wärmepumpen oder energetische Sanierungen – auch wenn die Umstellung Zeit und Investition braucht.

Fazit: Es wird etwas günstiger – aber wirklich billig wird das Heizen 2023 nicht.

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