Verbraucht eine kaputte Glühbirne Strom, wenn sie eingeschaltet ist?

Die Frage klingt einfach, hat aber eine interessante Seite: Ja, auch eine kaputte Glühbirne kann Strom verbrauchen – aber nur unter bestimmten Umständen.

Bei einer ganz normalen, klassischen Glühbirne, die defekt ist, passiert meist Folgendes: Der Glühfaden ist durchgebrannt. Dann fließt kein Strom mehr, und der Verbrauch bleibt praktisch bei null – auch wenn der Schalter an der Wand eingeschaltet bleibt. In diesem Fall ist keine Gefahr und kein nennenswerter Stromverbrauch zu befürchten.

Anders sieht es bei intelligenten Leuchten aus – also Smart-Home-Birnen, die per App oder Sprachassistent gesteuert werden. Auch wenn das Licht nicht leuchtet, weil die Birne kaputt ist, bleibt sie oft im Netzwerk aktiv. Sie ist weiter mit dem WLAN verbunden, um Befehle empfangen zu können. Das bedeutet: Ja, hier fließt weiter ein kleiner Stromverbrauch, selbst wenn das Licht „aus“ ist oder die Birne defekt ist.

Diese Dauerbereitschaft sorgt für Komfort – du kannst die Lampe jederzeit steuern – verbraucht aber im Hintergrund etwas Energie. Die Menge ist zwar gering, doch bei mehreren Geräten summieren sich die Werte im Laufe der Zeit.

Wenn du also eine kaputte smarte Glühbirne im Fassung hast, lohnt es sich, sie zeitnah auszuwechseln – nicht nur aus Gründen der Helligkeit, sondern auch, um unnötigen Dauerstrom zu vermeiden. Bei klassischen Glühlampen oder LED-Birnen ohne Smart-Funktion ist das hingegen kein Thema.

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