Wo das Leben teurer ist als in Deutschland

Deutschland gilt als ein Land mit hohem Lebensstandard – und entsprechenden Kosten. Doch es gibt Orte, an denen das Leben noch deutlich teurer ist. In der Europäischen Union führt dabei Dänemark klar die Liste an. Wer in Kopenhagen einkauft, wohnt oder essen geht, merkt schnell, dass die Preise hier regelmäßig über denen in Deutschland liegen.

Doch selbst Dänemark bleibt hinter einigen Nicht-EU-Ländern zurück. Besonders auffällig sind Island, die Schweiz und Norwegen – drei Länder, die nicht zur EU gehören, aber wirtschaftlich eng mit ihr verbunden sind. In Island sind die Lebenshaltungskosten um satte 56,1 Prozent höher als in Deutschland. Die Schweiz folgt mit einem Aufschlag von 51,9 Prozent, Norwengeb mit 47,7 Prozent.

Was macht diese Länder so teuer? In der Schweiz spielen hohe Löhne, starke Kaufkraft und eine starke Währung eine große Rolle. In Island sind viele Waren importabhängig, was die Preise in die Höhe treibt. Norwegen profitiert zwar vom Ölreichtum, doch auch hier sind Mieten, Lebensmittel und Dienstleistungen oft deutlich teurer als im deutschen Schnitt.

Interessant ist, dass diese Länder auch für viele Deutsche attraktiv sind – sei es als Reiseziel, für den Arbeitsmarkt oder den Wohnsitz. Wer aber plant, länger dort zu leben, sollte die hohen Ausgaben im Blick haben. Einkaufen, Miete oder ein Kaffee im Café – alles kostet dort deutlich mehr als hierzulande.

Während Deutschland also bereits auf der teuereren Seite Europas liegt, zeigt der Vergleich: Es geht noch teurer. Wer bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen, findet in diesen Ländern oft auch eine höhere Lebensqualität – doch das hat seinen Preis.

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