Wo im Alter gut und günstig leben?

Wer im Ruhestand möglichst viel Lebensqualität für sein Geld sucht, sollte laut einer Analyse vom Januar 2024 vor allem in Ostdeutschland fündig werden. Städte wie Gera, Chemnitz, Cottbus, Görlitz und der Landkreis Spree-Neiße bieten Rentnern hierzulande den höchsten ökonomischen Lebensstandard. Das bedeutet: Mit der gleichen Rente kommt man hier deutlich weiter als anderswo – gerade in Regionen mit niedrigen Mietpreisen und geringen Lebenshaltungskosten.

Die günstigen Lebensbedingungen in diesen Städten hängen nicht nur mit der niedrigeren Miete zusammen, sondern auch mit einem gut erhaltenen Nahversorgungsnetz, kurzen Wegen und oft auch mit einer lebendigen, kleinstädtischen Atmosphäre. Wer auf Großstadthektik verzichten kann, genießt hier Ruhe, Natur in der Nähe und eine vertraute Gemeinschaft.

Anders sieht es in einigen Regionen im Süden und Westen Deutschlands aus. Besonders auffällig: Garmisch-Partenkirchen, Berchtesgadener Land, Freiburg im Breisgau sowie Regensburg und der Eifelkreis Bitburg-Prüm schneiden im Vergleich schlechter ab. Dort ist die Nachfrage nach Wohnraum hoch, die Preise entsprechend gestiegen – was die Kaufkraft der Rente schmälert.

Das überrascht nicht: Beliebte Urlaubs- und Wohndestinationen locken viele Menschen an, doch nicht alle können langfristig davon profitieren. Wer im Alter auf ein begrenztes Einkommen angewiesen ist, muss hier besonders genau hinschauen.

Die Erkenntnis bleibt: Das ideale Rentnerparadies liegt oft dort, wo andere vorbeieilen. Nicht in den teuren Metropolen, sondern in stetigen, oft unterschätzten Städten Ostdeutschlands, wo das Geld noch wirklich etwas wert ist.

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