Wo man in Österreich günstig wohnen kann
In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten fragen sich viele: Wo lässt sich in Österreich noch bezahlbar wohnen? Die Antwort liefert unter anderem der Mikrozensus Wohnen 2022 der Statistik Austria – und bestätigt eine bekannte Tendenz.
Am günstigsten ist Wohnen im Burgenland. Hier zahlen Mieter:innen für eine 70-Quadratmeter-Wohnung im Schnitt nur etwa 700 Euro – ein Betrag, der in anderen Bundesländern oft nicht einmal für eine kleinere Wohnung reicht. Die niedrigen Mieten machen das Burgenland besonders attraktiv für Familien, Rentner:innen oder alle, die ihrem Budget etwas Entlastung verschaffen wollen.
Knapp dahinter folgen Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark. Auch hier sind die Mieten im Vergleich zu Wien oder Teilen Tirols deutlich moderater. Besonders in ländlichen Regionen dieser Bundesländer findet man noch immer bezahlbare Wohnungen – sei es im Grünen oder in kleineren Städten mit guter Infrastruktur.
Wien, obwohl gut vernetzt und mit hohem Wohnkomfort, bleibt ein Preishotspot. Gleiches gilt für beliebte Tourismusregionen in Tirol oder Salzburg, wo die Nachfrage die Preise nach oben treibt.
Wer also langfristig sparen möchte, schaut besser nicht nur in die Stadtzentren, sondern auch in die Peripherie – besonders im Burgenland zeigt sich, dass Wohnen in Österreich noch immer bezahlbar sein kann. Mit etwas Flexibilität bei der Lage lässt sich hier ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis finden, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
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