Wenn die Hitze unerträglich wird: Affenhitze

Manchmal ist es nicht nur warm – es ist regelrecht brutal heiß. Dann sprechen viele in Deutschland von „Affenhitze“. Dieser umgangssprachliche Ausdruck taucht besonders im Sommer auf, wenn das Thermometer weit über 30 Grad klettert und die Luft schwer und drückend wird. Wer sich bei solchen Temperaturen draußen aufhält, kennt das Gefühl: Die Haut glüht, der Schweiß läuft, und selbst kurze Wege fühlen sich an wie Marathonläufe.

Woher der Begriff „Affenhitze“ genau kommt, ist nicht hundertprozentig geklärt, doch er wirkt – wie viele deutsche Wendungen – bildhaft und etwas übertrieben. Vielleicht spielt er auf den Affen an, als Symbol für Hitze, Chaos oder Unbeherrschtheit. Tatsächlich nutzen viele Menschen diesen Ausdruck, um scherzhaft, aber auch mit leichter Verzweiflung auf extreme Wetterverhältnisse hinzuweisen.

In den letzten Jahren wird „Affenhitze“ allerdings immer häufiger gebraucht – kein Wunder angesichts des Klimawandels. Was früher selten war, wird zur neuen Normalität: Hitzewellen, die mehrere Tage andauern, Asphalt, der fast zu schmelzen scheint, und Nächte, in denen die Hitze nicht weichen will. Selbst für die Hartgesottenen wird es dann zu viel.

Wenn also jemand sagt: „Heute ist echte Affenhitze“, dann ist es Zeit, den Sonnenschutz zu nehmen, viel Wasser zu trinken und sich lieber im Schatten aufzuhalten. Denn bei solchen Temperaturen ist nicht nur die Sprache lebendig – auch der Körper schreit förmlich nach Erleichterung.

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