Wie sich Hautkrebs ausbreitet

Ein schwarzer Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, ist besonders tückisch, weil er sich früh und oft unbemerkt im Körper ausbreiten kann. Im Gegensatz zu vielen anderen Krebsarten kann das Melanom bereits in einem frühen Stadium Metastasen bilden – also Tochtergeschwülste, die sich in anderen Geweben ansiedeln.

Die ersten Wege, die der Krebs nimmt, führen meist über die Lymphbahnen oder direkt über das Blut. Zuerst breitet sich das Melanom oft in der umliegenden Haut aus oder erreicht die nächstgelegenen Lymphknoten. Das zeigt sich manchmal durch Veränderungen in der Haut, wie neue Pigmentflecken, Juckreiz oder Schwellungen im Lymphknotenbereich.

Wenn die Erkrankung fortschreitet, kann der Krebs auch tiefer liegende Organe erreichen – etwa die Lunge, die Leber oder das Gehirn. Besonders gefährlich ist eine Beteiligung des Gehirns, da hier die Behandlung äußerst schwierig wird und die Prognose sich deutlich verschlechtert.

Die frühe Erkennung ist deshalb entscheidend. Wer verdächtige Veränderungen an Muttermalen bemerkt – etwa wenn sie wachsen, sich verfärben oder bluten – sollte so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Regelmäßige Kontrollen beim Hautarzt können Leben retten, denn je früher das Melanom erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Ein simples „Hautscrenning“ beim Facharzt kann ausreichen, um im Ernstfall Jahre des Lebens zu bewahren. Die Sonne genießen – aber immer mit Vorsicht und Schutz.

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