Wann ist man zu dünn? So erkennst du Untergewicht

Wer sich fragt, ob er möglicherweise zu dünn ist, kann den Body-Mass-Index (BMI) nutzen, um erste Anhaltspunkte zu finden. Der BMI berechnet sich aus dem Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße. Dazu teilt man das Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern. Ein Beispiel: Ein Mann mit einer Größe von 1,82 Metern und einem Gewicht von 61 Kilogramm hat einen BMI von etwa 18,4 – denn 61 geteilt durch (1,82 × 1,82) ergibt diesen Wert.

Ein BMI unter 18,5 gilt medizinisch als Untergewicht. In diesem Fall wäre der Mann also untergewichtig, auch wenn die Grenzen individuell leicht variieren können. Oft geht Untergewicht mit Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder einem geschwächten Immunsystem einher. Wer unter seiner gesunden Gewichtsgrenze liegt, sollte das nicht ignorieren – besonders, wenn der Gewichtsverlust ungewollt erfolgt ist.

Es ist wichtig zu wissen, dass der BMI nur eine grobe Orientierung bietet. Muskulöse Personen können beispielsweise ein höheres Gewicht haben, ohne übergewichtig zu sein. Doch bei deutlich zu niedrigem BMI lohnt es sich, mit einem Arzt zu sprechen. Oft stecken psychische Faktoren wie Stress oder Essstörungen dahinter, manchmal auch körperliche Erkrankungen. Eine gezielte Ernährungsberatung oder medizinische Begleitung kann helfen, ein gesundes Gewicht wiederzufinden – und langfristig zu halten.

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